Offenheit und Vertrauen: Unter dem Einfluss von MDMA erleben viele Menschen eine erhöhte Offenheit, Empathie und ein Gefühl von Sicherheit, sowohl gegenüber sich selbst als auch gegenüber den Therapeuten. Dies kann es ihnen erleichtern, schwierige Erinnerungen, Emotionen und traumatische Erfahrungen anzusprechen und zu verarbeiten, die sie sonst vermeiden oder unterdrücken würden.
Reduzierte Angst und Abwehr: MDMA scheint die Aktivität der Amygdala (ein Gehirnbereich, der für die Angstverarbeitung zuständig ist) zu reduzieren und gleichzeitig die Konnektivität zu präfrontalen Bereichen zu erhöhen, was die Verarbeitung von Emotionen und Gedanken erleichtern kann, ohne von übermäßiger Angst überwältigt zu werden.
Erhöhte Introspektion: Die Person kann eine tiefere Einsicht in ihre eigenen Gedankenmuster, Gefühle und Verhaltensweisen gewinnen.
Emotionale Verarbeitung: Es kann zu intensiven emotionalen Entladungen kommen, wie Weinen, aber oft in einem Kontext, der als heilend und nicht überwältigend empfunden wird.
Therapeutische Führung: Die Therapeuten sind während der gesamten Sitzung anwesend und bieten Unterstützung, Orientierung und halten einen sicheren Raum. Sie helfen der Person, die aufkommenden Gefühle und Gedanken zu navigieren.